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DEBORA GUTMAN
Alles fing damit an, daß sie sich nicht entscheiden konnte, ob sie Kunst oder Musik studieren wollte.
Geboren 1957 im geteilten Berlin, machte Sie 1975 ihr Abitur am "Französischen Gymnasium". Sie studierte zunächst Schulmusik mit Hauptfach Klavier an der Hochschule der Künste in Berlin. Es folgten ein Gesangsstudium und viele Jahre erfolgreicher Konzerttätigkeit als Sopranistin, sowie 25 Jahre pädagogischer Tätigkeit als Gesang- und Klavierlehrerin.
In den letzten 10 Jahren unterrichtete sie zudem argentinischen Tango und trat in Berlin, Paris und Tel Aviv als Tangotänzerin auf.
In den 90iger Jahren stellte sie ihre ersten graphischen Arbeiten aus. Als Mitglied der Künstlergruppe Steglitz, der u. a. auch ihre Lehrer Bernd Beck und Ebrahim Ehrari angehörten, zeigte sie ihre Arbeiten auf der "Freien Berliner Kunstausstellung" in Berlin.
In ihrem Atelier "Kreativer Bypass" unterrichtete sie Erwachsene und Kinder und
war an unterschiedlichen Kunstprojekten beteiligt.

s. Projekte
Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Berlin und Tel-Aviv, wo sie unter anderem zu der Gruppe der "naive artists in Israel" gehört.
In ihren früheren Arbeiten spürt man ihre musikalischen Erfahrungen. Mit den „Instrumenten“ der Bildenden Kunst schafft sie freie Kompositionen, die stets einen bestimmten „Klang“ erzeugen, dekorativ sind und zum verweilen einladen.

Die aktuellen Bilder spiegeln auch ihre Erfahrungen mit dem Tanz wieder und die nicht enden wollende Auseinandersetzung mit dem Bild der Frau.
Ihre witzigen, meist naiven und fast immer nackten Frauen tanzen, hüpfen, springen und posieren. Sie sind in ihrer naiven Nacktheit ohne anzüglich zu sein eine Augenweide für den Betrachter und dekorativer Schmuck für jede Wohnzimmerwand, auch wenn sie nicht immer glücklich zu sein scheinen.
Die naive und meist humorvolle Darstellungsweise schafft eine gewisse Distanz zur Ernsthaftigkeit des Lebens.